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Was tun in Usbekistan: 20 unverzichtbare Highlights

Anto · 7. September 2023 · 0 Min. Lesezeit

Der Registan-Platz in Samarkand mit seinen drei mosaikgeschmückten Medressen und türkisfarbenen Kuppeln
Inhaltsverzeichnis
  1. Samarkand, die Stadt Timurs
  2. 1. Der Registan-Platz
  3. 2. Das vergoldete Innere der Medresse Tilya-Kori
  4. 3. Das Gur-Emir-Mausoleum
  5. 4. Shah-i-Sinda, die Allee der Mausoleen
  6. 5. Die Bibi-Khanum-Moschee
  7. 6. Das Observatorium Ulugh Begs
  8. Buchara, die mittelalterliche Stadt
  9. 7. Der Po-i-Kalyan-Komplex
  10. 8. Buchara bei Nacht
  11. 9. Die Zitadelle Ark
  12. 10. Die überdachten Basare (Tokis) Bucharas
  13. Chiwa, die Lehmstadt
  14. 11. Itchan Kala, die Museumsstadt
  15. 12. Die Dschuma-Moschee mit ihren 218 Säulen
  16. 13. Die Mauern Chiwas berühren
  17. Taschkent, die pulsierende Hauptstadt
  18. 14. Der Unabhängigkeitsplatz und seine Parks
  19. 15. Der Chorsu-Basar und die Stadt in Bewegung
  20. Schachrisabs, Timurs Geburtsstadt
  21. 16. Der Ak-Sarai-Palast und die Kok-Gumbaz-Moschee
  22. Choresmien und Karakalpakstan
  23. 17. Die Wüstenfestungen: Ayaz Kala und Choresmien
  24. 18. Das Savitski-Museum in Nukus, der “Louvre der Steppe”
  25. Landschaften und Outdoor-Erlebnisse
  26. 19. Das Chimgan-Gebirge und die Natur rund um Taschkent
  27. 20. Das Ferghana-Tal: Seide, Töpferei und Flüsse
  28. Wann nach Usbekistan reisen
  29. Wie du deine Route planst
  30. FAQ
  31. Wann ist die beste Zeit für eine Usbekistanreise?
  32. Wie viel Zeit sollte man für Usbekistan einplanen?
  33. Wie kommt man zwischen den Städten Usbekistans weiter?
  34. Ist Usbekistan für deutschsprachige Reisende gut bereisbar?
  35. Was isst man in Usbekistan?

Auf wenigen hundert Kilometern vereint Usbekistan einige der eindrucksvollsten Bauwerke der islamischen Architektur. Samarkand, Buchara und Chiwa bilden das Rückgrat jeder Rundreise, doch das Land hat noch viel mehr zu bieten: im Sand versunkene Wüstenfestungen, ein überraschendes Avantgarde-Museum am Ende der Welt und lebendige Seidenwerkstätten, in denen sich seit Jahrhunderten nichts verändert hat. Bevor du aufbrichst, wirf einen Blick auf unsere Seite Reiseversicherung Usbekistan für praktische Einreise- und Gesundheitshinweise.

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Samarkand, die Stadt Timurs

Als einstige Hauptstadt des Timuridenreichs vereint Samarkand mehrere der schönsten islamischen Bauwerke der Welt. Das Abendlicht auf den blauen Kuppeln gehört zu jenen Bildern, die Menschen aufbrechen lassen.

1. Der Registan-Platz

Großer Platz mit reich verzierten islamischen Bauwerken, türkisfarbenen Kuppeln und farbenfrohen geometrischen Keramikfassaden

Der Registan vereint drei Medressen: Ulugh Beg (15. Jahrhundert), Sher-Dor und Tilya-Kori (17. Jahrhundert). Ihre blauen Keramikfassaden, Minarette und Kuppeln bilden das beeindruckendste islamische Architekturensemble Zentralasiens. Komm früh morgens, solange der Platz noch ruhig ist.

2. Das vergoldete Innere der Medresse Tilya-Kori

Prächtig verzierter Innenraum einer Moschee mit kobaltblauen Wänden, goldenen Ornamenten und einem monumentalen beleuchteten Portal

Der Gebetsraum der Medresse Tilya-Kori ist vollständig mit Blattgold ausgelegt. Der Kontrast zwischen den kobaltblauen Mosaiken und den goldenen Decken ist atemberaubend. Diese Stätte verdient stilles Betrachten statt ein hastiges Foto zum Abhaken.

3. Das Gur-Emir-Mausoleum

Islamisches Bauwerk mit türkis-goldenen Verzierungen, dekorierten Minaretten und hellblauer Kuppel

Das Gur-Emir-Mausoleum beherbergt die Grabstätten Timurs und seiner Familienangehörigen. Seine gerippte blaue Keramikkuppel und die fein verzierten Fassaden machen es zu einem der meistfotografierten Denkmäler Usbekistans. Die unterirdische Gruft verleiht dem Besuch eine besondere, eindringliche Tiefe.

4. Shah-i-Sinda, die Allee der Mausoleen

Blick durch einen Eingangsbogen auf einen mit blauen Mosaiken und islamischen geometrischen Mustern verzierten Innenhof

Shah-i-Sinda ist eine Grabananlage aus rund zwanzig aneinandergereihten Mausoleen, jedes mit Keramiken bedeckt, die zu den feinsten Zentralasiens zählen. Die Abfolge unterschiedlicher Schmuckportale schafft ein einzigartiges Seherlebnis. Geh die Gasse langsam entlang und nimm dir Zeit für jedes einzelne Detail.

5. Die Bibi-Khanum-Moschee

Große Moschee mit blau-goldener Schmuckfassade, zentralem Minarett, gepflastertem Hof und Besuchern in leichter Kleidung

Die Bibi-Khanum-Moschee war zu ihrer Erbauungszeit Anfang des 15. Jahrhunderts eine der größten Moscheen der islamischen Welt. Teilweise restauriert, beeindruckt sie noch immer durch ihre gewaltige Größe. Ihr Innenhof bietet einen ruhigen Rückzugsort abseits des Stadttrubels.

6. Das Observatorium Ulugh Begs

Sammlung alter geographischer Karten und Stadtpläne auf einer weißen Fläche, die an die Vorbereitung einer Reise erinnern

Ulugh Beg, Enkel Timurs, ließ im 15. Jahrhundert ein astronomisches Observatorium errichten. Das erhaltene Hauptfragment, das beim Ausgraben entdeckt wurde, ist heute in einem Museum vor Ort zu sehen. Seine Forschungen ermöglichten einen präzisen Katalog von mehreren hundert Sternen. Ein Besuch, der die intellektuelle Dimension Samarkands jenseits seiner architektonischen Pracht sichtbar macht.

Buchara, die mittelalterliche Stadt

Buchara hat den Geist einer alten Karawanenstadt bewahrt. Sein historisches Zentrum, UNESCO-Welterbe, lässt sich zu Fuß erkunden, und an jeder Ecke wartet ein jahrtausendealtes Denkmal.

7. Der Po-i-Kalyan-Komplex

Historischer Medressen-Hof mit Backsteinminarett, prächtigem Schmuckportal und Besuchern unter klarem Himmel

Der Po-i-Kalyan-Komplex umfasst das Kalon-Minarett (12. Jahrhundert, 47 Meter hoch), die Kalon-Moschee und die Mir-i-Arab-Medresse. Das Minarett überragt die Stadt seit über 900 Jahren. Die Legende besagt, dass Dschingis Khan angesichts seiner Höhe vom Pferd stieg und es als einziges Bauwerk bei der Einnahme der Stadt verschonte.

8. Buchara bei Nacht

Historische Backsteinmoschee bei Nacht, beleuchtet, mit Minaretten und charakteristischer Arkadenarchitektur Zentralasiens

Buchara entfaltet bei Nacht eine ganz eigene Dimension. Die ockerfarbenen Backsteinbauten, von warmem Licht angestrahlt, wirken noch älter als am Tag. Ein Abendspaziergang rund um das Lyabi-Hauz-Becken, gesäumt von Platanen und Restaurants, gehört für viele Reisende zu den schönsten Momenten ihrer gesamten Reise.

9. Die Zitadelle Ark

Mit Goldelementen und türkisfarbenen Mosaiken verzierter Saal mit goldenen Säulen und roten Stühlen

Die Ark ist die befestigte Zitadelle Bucharas, einst Residenz der Emire. Ihre Innenräume zeigen die typische Verbindung aus Goldverzierungen und türkisfarbenen Mosaiken. Das integrierte Museum präsentiert archäologische und ethnografische Sammlungen, die die Geschichte der Region greifbar machen.

10. Die überdachten Basare (Tokis) Bucharas

Ein alter Kupferschlüssel und ein kunstgeschmiedetes schwarzes Schloss an einer patinierten Holztür

Buchara hat seine mittelalterlichen überdachten Basare, die Tokis, bewahrt. Ihre Backsteingewölbe lenkten einst den Karawanenhandel. Heute findet man dort Silberschmuck, Suzani-Stickereien und handbemalte Keramik. Mit den Handwerkern ins Gespräch zu kommen, ist mindestens so wertvoll wie das Kaufen selbst.

Chiwa, die Lehmstadt

Chiwa ist die am besten erhaltene Karawanenstadt der Seidenstraße. Ihr befestigter Kern, Itchan Kala, lässt sich wie eine Stadt in der Stadt erkunden, mit lebendigen Denkmälern und bewohnten Gassen.

11. Itchan Kala, die Museumsstadt

Gesamtansicht einer historischen Altstadt mit weiß getünchten Kuppeln und Backsteinmauern unter klarem blauem Himmel

Itchan Kala, UNESCO-Welterbe, vereint innerhalb seiner ockerfarbenen Stadtmauern Medressen, Moscheen, Paläste und Minarette, die du zu Fuß durchstreifen kannst. Das unvollendete, aber imposante Kalta-Minor-Minarett und der Tash-Khauli-Palast sind die Hauptattraktionen. Die Altstadt ist noch immer bewohnt, was ihr eine Lebendigkeit verleiht, die Freiluftmuseen selten haben.

12. Die Dschuma-Moschee mit ihren 218 Säulen

Vogelperspektive auf das Innere einer Moschee mit achteckiger Schmuckdecke, türkisfarbenem Kachelwerk und zentralem Kronleuchter

Die Dschuma-Moschee in Chiwa ist einzigartig: Ihr Gebetsraum wird von 218 Holzsäulen getragen, jede ein Unikat, über Jahrhunderte aus verschiedenen Bauphasen zusammengetragen. Der Anblick dieses Säulenwalds im Halbdunkel ist eindrücklich und ganz anders als die offenen Höfe der Moscheen, die man andernorts in Usbekistan sieht.

13. Die Mauern Chiwas berühren

Die Hand eines Kindes berührt die raue Oberfläche eines alten rötlichen Backsteins einer historischen Baustruktur

Es gibt eine Art zu reisen in Chiwa, die in keinem Reiseführer steht: die Hand auf die Stadtmauer legen und begreifen, dass manche Mauerabschnitte aus dem 15. Jahrhundert stammen. Die Innengassen sind noch lebendig, bewohnte Häuser und Denkmäler wechseln sich ab. Langsamer werden und hinschauen, statt Sehenswürdigkeiten abhaken.

Taschkent, die pulsierende Hauptstadt

Taschkent verbindet sowjetische Architektur, schattige Parks und historische Viertel. Die Stadt ist auch der natürliche Einstiegspunkt für die meisten Usbekistanreisen.

14. Der Unabhängigkeitsplatz und seine Parks

Grüner Park mit Säulenpavillon aus roten Backsteinen und modernem Gebäude mit türkisfarbener Kuppel

Der Unabhängigkeitsplatz und die umliegenden Parks zeigen das Gesicht der usbekischen Hauptstadt. Hier spazieren Einheimische mit ihren Familien, weit ab vom Touristenpfad. Der Khazrat-Imam-Komplex mit seinen Medressen und der historischen Bibliothek ist das interessanteste Viertel der Stadt für alle, die sich für die islamische Geschichte der Region begeistern.

15. Der Chorsu-Basar und die Stadt in Bewegung

Moderne Stadtstraße in Zentralasien mit modernen Gebäuden, breiter Fahrbahn und schneebedeckten Bergen im Hintergrund

Der Chorsu-Basar ist Taschkents zentraler Markt unter seiner charakteristischen blauen Kuppel. Gewürze, Trockenfrüchte, Fladenbrot und Gemüse werden inmitten eines lebhaften Treibens verkauft, das einen starken Kontrast zum stillen Erlebnis der historischen Städte bildet. Die moderne Stadt mit breiten Prachtstraßen und bei klarem Wetter sichtbaren Schneebergen zeigt den Aufbruch einer schnell wachsenden zentralasiatischen Metropole.

Schachrisabs, Timurs Geburtsstadt

Schachrisabs lässt sich als Tagesausflug von Samarkand erreichen. Sein UNESCO-gelisteter Denkmalkomplex ist oft weniger überlaufen als die großen Städte, was ihn für alle, die Gruppentrubel meiden, zu einem willkommenen Zwischenstopp macht.

16. Der Ak-Sarai-Palast und die Kok-Gumbaz-Moschee

Zwei goldene Minarette mit Zwiebelkuppeln ragen zwischen Dattelpalmen unter blauem Himmel empor

Der Ak-Sarai-Palast (Weißer Palast), von Timur im 14. Jahrhundert in Auftrag gegeben, war zu seiner Zeit einer der größten der Welt. Erhalten sind nur die Eingangspylone, doch sie vermitteln eine Ahnung von den Ambitionen des Eroberers. Die Kok-Gumbaz-Moschee mit ihren goldenen Minaretten und charakteristischen Zwiebelkuppeln ergänzt den Komplex zu einem halbtägigen Ausflug.

Choresmien und Karakalpakstan

Der Nordwesten Usbekistans wird zu Unrecht selten besucht. Die Region beherbergt einzigartige Wüstenfestungen und eines der ungewöhnlichsten Museen der Welt.

17. Die Wüstenfestungen: Ayaz Kala und Choresmien

Historische Lehmfestung mit zinnenbewehrten Mauern unter klarem blauem Himmel

Das antike Choresmien hat mehrere Dutzend Lehmfestungen in der Wüste hinterlassen, von denen Ayaz Kala die spektakulärste ist. Ihre zinnenbewehrten Mauern thronen auf einem Felsvorsprung über den Dünen. Jurtencamps am Fuß der Festung ermöglichen es, die Nacht in der Wüste unter einem nahezu lichtverschmutzungsfreien Sternenhimmel zu verbringen.

18. Das Savitski-Museum in Nukus, der “Louvre der Steppe”

Eine Handwerkerin beobachtet aufmerksam die Herstellung eines farbenfrohen traditionellen Teppichs an einem manuellen Webstuhl

Das Igor-Savitski-Museum in Nukus beherbergt mehr als 82.000 Werke: die zweitgrößte Sammlung russischer Avantgarde-Kunst der Welt (nach dem Russischen Museum in Sankt Petersburg) sowie Teppiche, Stickereien und Kunsthandwerk aus Karakalpakstan. Sein Gründer hat ab den 1950er Jahren im Verborgenen Gemälde gesammelt, die das Sowjetregime auslöschen wollte. Ein unwahrscheinlicher Umweg ans Ende Usbekistans, der ästhetisch schlicht überrascht.

Landschaften und Outdoor-Erlebnisse

Usbekistan beschränkt sich nicht auf seine historischen Städte. Abwechslungsreiche Landschaften, von kargen Steppen bis zu Bergausläufern, geben jeder Reiseroute eine natürliche Dimension.

19. Das Chimgan-Gebirge und die Natur rund um Taschkent

Dampfende Geysire und heiße Quellen in einer bergigen Wüstenlandschaft mit farbigen Mineralablagerungen

Rund 80 km von Taschkent entfernt bietet das Chimgan-Gebirge Bergpanoramen, die einen starken Kontrast zu den Ebenen des übrigen Landes bilden. Im Sommer zieht die Region Wanderer an. Die halbtrockenen Steppen Usbekistans halten auch geologische Besonderheiten bereit: heiße Quellen und Mineralformationen, die man in unberührten Wüstenlandschaften abseits der ausgetretenen Pfade entdeckt.

20. Das Ferghana-Tal: Seide, Töpferei und Flüsse

Eine alte Steinbrücke mit einem großen Bogen überspannt einen reißenden trüben Fluss

Das Ferghana-Tal, eingekeilt zwischen drei Ländern, ist die Wiege des usbekischen Kunsthandwerks. In Marghilan weben Familienwerkstätten Ikat-Seide noch heute von Hand auf traditionellen Webstühlen. In Rishtan pflegen Töpfer eine jahrhundertealte blau-weiße Keramiktradition. Die Straßen des Tals führen über alte Steinbrücken und Flüsse und erinnern an die Karawanenwege, die diese Region jahrtausendelang am Leben erhalten haben.

Wann nach Usbekistan reisen

Frühling (April-Mai) und Herbst (September-Oktober) sind die idealen Reisezeiten: angenehme Temperaturen, klarer Himmel und lange Tage machen Außenbesichtigungen zum Genuss. Der Sommer kann sehr heiß werden, besonders in den Wüsten und in Buchara. Der Winter ist kalt, aber deutlich ruhiger, was für Reisende, die die Stille suchen, durchaus ein Vorteil sein kann.

Eine vollständige Rundreise durch die vier Hauptstädte (Taschkent, Samarkand, Buchara, Chiwa) braucht 10 bis 15 Tage. Wer außerdem Schachrisabs, Choresmien und das Ferghana-Tal einschließen möchte, sollte zwei bis drei Wochen einplanen.

Wie du deine Route planst

Der Schnellzug Afrosiyob verbindet Taschkent mit Samarkand in rund 2 Stunden, dann weiter nach Buchara. Für die Strecke Buchara-Chiwa gibt es keinen Schnellzug; Bus oder Sammeltaxi sind die üblichen Optionen. Richtung Choresmien oder Nukus ab Chiwa sollte man einen ganzen Reisetag einplanen.

Ein klassisches 12-Tage-Schema:

  • 2 Tage in Taschkent
  • 3 Tage in Samarkand (mit einem Ausflug nach Schachrisabs)
  • 2 Tage in Buchara
  • 2 Tage in Chiwa
  • 1 Reisetag
  • 2 Tage im Ferghana-Tal oder in Choresmien, je nach Interesse

Wer islamische Architektur und frühe Hochkulturen liebt, findet in der Türkei ein weiteres Reiseziel, das von Europa aus leichter zu erreichen ist. Wer islamischer Kunst auch in Europa begegnen möchte, findet in Spanien mit der Alhambra in Granada und der Mezquita in Córdoba eine naheliegende Ergänzung.

FAQ

Wann ist die beste Zeit für eine Usbekistanreise?

Frühling (April-Mai) und Herbst (September-Oktober) bieten die besten Bedingungen: angenehme Temperaturen, klarer Himmel und lange Tage. Der Sommer kann sehr heiß werden, besonders in den Wüsten und in Buchara. Der Winter ist kalt, aber deutlich ruhiger.

Wie viel Zeit sollte man für Usbekistan einplanen?

10 bis 15 Tage reichen für die vier Hauptstädte (Taschkent, Samarkand, Buchara, Chiwa). Um das Ferghana-Tal, Choresmien und die Kysylkum-Wüste einzuschließen, sind zwei bis drei Wochen empfehlenswert.

Wie kommt man zwischen den Städten Usbekistans weiter?

Der Schnellzug Afrosiyob verbindet Taschkent und Samarkand in rund 2 Stunden. Für die Strecke Buchara-Chiwa wählen die meisten Reisenden einen Bus oder ein Sammeltaxi. Für entlegenere Regionen (Choresmien, Karakalpakstan) sollte man ab Chiwa einen ganzen Reisetag einplanen.

Ist Usbekistan für deutschsprachige Reisende gut bereisbar?

Ja. Der Tourismussektor hat sich stark entwickelt, mit einem breiten Angebot an Hotels, Guides und Reiseagenturen in allen historischen Städten. Usbekisch und Russisch sind die Alltagssprachen, doch an touristischen Sehenswürdigkeiten kommt man mit Englisch gut weiter. Ein ortskundiger Guide für die großen Etappen erleichtert das Reisen erheblich.

Was isst man in Usbekistan?

Plov (Reis mit Möhren und Fleisch) ist das Nationalgericht und in jedem Basar zu finden. Laghman (gebratene Nudeln), Samsa (gefüllte Teigtaschen) und Schaschlyk (gegrillte Fleischspieße) stehen auf jeder Speisekarte. Basare wie der Chorsu in Taschkent sind die besten Orte, um lokale Spezialitäten in ihrem ursprünglichen Umfeld zu probieren.

Quellen

  • Das Savitski-Museum in Nukus beherbergt mehr als 82.000 Werke und die zweitgrößte Sammlung russischer Avantgarde-Kunst der Welt, nach dem Russischen Museum in Sankt Petersburg fr.wikipedia.org
  • Die Dschuma-Moschee in Chiwa hat 218 Holzsäulen; beste Reisezeiten: Frühling (April-Mai) und Herbst (September-Oktober) shantitravel.com
  • Kalon-Minarett in Buchara, 12. Jahrhundert, 47 Meter hoch; empfohlene Dauer für eine vollständige Rundreise: 10 bis 15 Tage terres-ouzbekes.com
  • Kysylkum-Wüste (Nächte in Jurten); Ferghana-Tal, Ikat-Seidenwerkstätten in Marghilan und Töpferei in Rishtan generationvoyage.fr
  • Yupwego übernimmt Arztkosten und Krankenhausaufenthalte im Ausland und organisiert den medizinischen Rücktransport bei schwerer Erkrankung oder Unfall yupwego.com