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Was tun in Porto? Die absoluten Highlights der Stadt

Anto · 6. Dezember 2024 · 0 Min. Lesezeit

Blick auf das Ribeira-Viertel in Porto mit bunten Fassaden am Douro und der Dom-Luís-I-Brücke im Hintergrund
Inhaltsverzeichnis
  1. Ribeira: Sich verlieren im Viertel, das Porto seinen Ruf eingebracht hat
  2. Weinkeller in Vila Nova de Gaia: Eine Degustation, die sich lohnt
  3. Librairie Lello: Die Treppe, die den Eintrittspreis wert ist
  4. Die Kathedrale Sé und ihre barocken Azulejos
  5. Clérigos-Turm: 240 Stufen für den bekanntesten Panoramablick
  6. Markthalle Bolhão: Das Viertelsleben hautnah
  7. Serralves-Stiftung: Zeitgenössische Kunst und Parkanlage im französischen Stil
  8. Die Francesinha: Das Gericht, das Porto definiert
  9. Porto und Lissabon: Zwei Städte, zwei Atmosphären
  10. FAQ
  11. Wie viele Tage sollte man für Porto einplanen?
  12. Wann ist die beste Reisezeit für Porto?
  13. Hat die Librairie Lello wirklich etwas mit Harry Potter zu tun?
  14. Wie kommt man in Porto am besten von A nach B?
  15. Sollte man die Weinkeller im Voraus reservieren?

Porto lässt sich in 3 bis 4 Tagen in seinen Grundzügen erkunden: das UNESCO-Weltkulturerbe Ribeira-Viertel, die Weinkeller in Vila Nova de Gaia, die Librairie Lello, der Clérigos-Turm, die Markthalle Bolhão und die Restaurants, in denen du eine Francesinha bestellen musst. Hier sind die Orte und Erlebnisse, die deine Zeit wirklich wert sind.

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Ribeira: Sich verlieren im Viertel, das Porto seinen Ruf eingebracht hat

Seit 1996 UNESCO-Weltkulturerbe, zieht sich das Ribeira-Viertel am Douro durch ein Gewirr mittelalterlicher Gassen, azulejo-bedeckter Fassaden und Straßencafés mit Blick auf den Fluss. Hier zeigt sich Porto von seiner authentischsten Seite: Kein Programm nötig, einfach laufen und schauen.

Die Dom-Luís-I-Brücke taucht am Ende der Kais auf. Überquere sie auf dem oberen Fahrdamm zu Fuß, um nach Vila Nova de Gaia und zu den Weinkellern am gegenüberliegenden Ufer zu gelangen.

Ein farbenfrohes Touristenboot fährt auf einem Fluss vor pittoresken Gebäudefassaden an einer belebten Uferpromenade

Weinkeller in Vila Nova de Gaia: Eine Degustation, die sich lohnt

Alle großen Portwein-Häuser haben ihre Lagerhallen in Vila Nova de Gaia, am Südufer des Douro, angesiedelt. Die meisten bieten geführte Touren an, die die Geschichte des Portweins von den Weinbergen bis zu den Reifefässern nachzeichnen. Die Verkostung verschiedener Crus am Ende der Führung ist das Highlight des Vormittags.

Reihen gestapelter Weinfässer in einem beleuchteten unterirdischen Weinkeller mit in das Holz gravierten Nummern

Wer die Weinberge an ihrer Quelle erleben möchte, sollte einen Tagesausflug ins Douro-Tal einplanen: Die terrassierten Weinberge an den Hängen zählen zu den spektakulärsten Landschaften Portugals. In unserem Guide Was tun in Portugal findest du weitere Ideen, um deinen Aufenthalt zu bereichern.

Terrassierte Weinberge über einem Flusstal mit bewaldeten Bergen im Hintergrund

Librairie Lello: Die Treppe, die den Eintrittspreis wert ist

Die Librairie Lello zählt regelmäßig zu den schönsten Buchhandlungen der Welt. Ihre geschwungene Innentreppe, die geschnitzten Holzvertäfelungen und die Buntglasfenster machen sie zu einem Gebäude der Sonderklasse. Der Eintritt kostet 12 € (Silver-Ticket, anrechenbar auf einen Kauf in der Buchhandlung), und eine Online-Reservierung ist in der Reisesaison unverzichtbar, um eine Wartezeit von über einer Stunde zu vermeiden.

J.K. Rowling lebte in den 1990er Jahren in Porto und besuchte regelmäßig die Librairie Lello, die oft als eine der Inspirationsquellen für das Harry-Potter-Universum genannt wird, obwohl die Buchhandlung selbst diese direkte Verbindung relativiert.

Ornamentierter Innenraum einer historischen Buchhandlung mit Schnitzdecke, Holzregalen und roter Mitteltreppe

Die Kathedrale Sé und ihre barocken Azulejos

Hoch oben auf dem Hügel thront die Kathedrale Sé und dominiert Porto seit dem 13. Jahrhundert. Sie vereint romanische, gotische und barocke Elemente und verbirgt in ihrem Inneren einen vollständig mit Azulejos verkleideten Kreuzgang, der die Geschichte Portugals in Bildern erzählt. Eines der eindrücklichsten Interieurs der ganzen Stadt.

Barocker Kreuzgang mit blauen portugiesischen Kacheln und roten Holztüren, flankiert von gemeißelten Steinsäulen

Clérigos-Turm: 240 Stufen für den bekanntesten Panoramablick

Der Clérigos-Turm, zwischen 1754 und 1763 vom italienischen Architekten Nicolau Nasoni erbaut, ist das Wahrzeichen von Porto. Vom Gipfel in 75 Metern Höhe umfasst der 360-Grad-Blick die roten Ziegeldächer, den Douro, die Kathedrale und die Atlantikküste. Das Ticket beinhaltet den Zugang zum Turm, zur Kirche und zum Clérigos-Museum. Um dem Andrang zu entgehen, empfiehlt sich eine Ankunft vor 10 Uhr.

Markthalle Bolhão: Das Viertelsleben hautnah

Im September 2022 nach vier Jahren Renovierung wiedereröffnet, nimmt der Bolhão-Markt seinen angestammten Platz im Herzen des Portuenser Lebens in seiner schmiedeeisernen Markthalle wieder ein. Die Stände bieten Obst und Gemüse, Fisch, Käse, Blumen und lokales Gebäck. Ein morgendlicher Halt hier gibt den Takt für den restlichen Tag vor.

Ein Händler mit frischem Obst und Gemüse in einer traditionellen überdachten Markthalle mit bunten Auslagen und weißen Kachelwänden

Serralves-Stiftung: Zeitgenössische Kunst und Parkanlage im französischen Stil

Die Serralves-Stiftung vereint eine Art-déco-Villa aus den 1930er Jahren, ein von Álvaro Siza entworfenes Museum für zeitgenössische Kunst und einen 18 Hektar großen Park, der vom Landschaftsarchitekten Jacques Gréber gestaltet wurde. Die Wechselausstellungen sind von internationalem Rang. Wer eine Auszeit vom historischen Zentrum sucht, findet hier eine völlig andere Atmosphäre.

Ein blassrosa Art-déco-Gebäude mit Springbrunnen und Spiegelbecken, umgeben von grünen Gärten und Bäumen

Die Francesinha: Das Gericht, das Porto definiert

Die Francesinha entstand in den 1950er Jahren in Porto. Ein portugiesischer Koch brachte die Idee aus Frankreich mit, ließ sich vom Croque-monsieur inspirieren und schuf daraus etwas ganz Eigenes: Brotscheiben, Aufschnitt, Wurst, Rindersteak, überbackener Käse, und darüber eine Bier-Tomaten-Soße, deren Rezept jedes Restaurant als Betriebsgeheimnis hütet. Mit Spiegelei und Pommes ist das das unverzichtbare Mittagessen der Stadt.

Ein gegrilltes Käsesandwich mit Ei, umgeben von goldenen Pommes frites, serviert in einem portugiesischen Restaurant

Porto und Lissabon: Zwei Städte, zwei Atmosphären

Porto und Lissabon ergänzen sich, ähneln sich aber kaum. Die Hauptstadt ist größer und internationaler; Porto ist kompakter und bewahrt einen ganz eigenen Industrie- und Hafencharme. Wer Zeit hat, beide Städte zu besuchen, findet in unserem Guide Was tun in Lissabon die wichtigsten Highlights. Und wer ganz Portugal entdecken möchte, dem hilft unsere Auswahl Portugal, Kroatien, Norwegen: Wohin diesen Sommer reisen? beim Vergleich mehrerer europäischer Reiseziele.

FAQ

Wie viele Tage sollte man für Porto einplanen?

3 Tage reichen, um die historischen Viertel und die Weinkeller zu erkunden und einen halben Tag ins Douro-Tal auszuweichen. Mit 4 oder 5 Tagen lassen sich weniger touristische Viertel wie Bonfim oder Lordelo do Ouro in entspannterem Tempo entdecken.

Wann ist die beste Reisezeit für Porto?

Frühling (April bis Juni) und früher Herbst (September bis Oktober) bieten milde Temperaturen und weniger Besucherandrang als im Sommer. Juli und August sind zwar angenehm, doch die Stadt zieht in der Hochsaison immer mehr Reisende an.

Hat die Librairie Lello wirklich etwas mit Harry Potter zu tun?

J.K. Rowling lebte in den 1990er Jahren in Porto und besuchte die Librairie Lello, die häufig als eine der Inspirationsquellen für die Welt von Hogwarts genannt wird. Die Buchhandlung selbst relativiert diese direkte Verbindung jedoch. Das Gebäude ist allein wegen seiner Architektur einen Besuch wert.

Wie kommt man in Porto am besten von A nach B?

Das historische Zentrum lässt sich größtenteils zu Fuß erkunden, wobei die Hügel recht steil sein können. Porto verfügt über eine Metro, Buslinien und einige historische Straßenbahnen. Standseilbahnen und Aufzüge erleichtern die Fortbewegung zwischen den tiefer gelegenen Vierteln und den Höhen der Stadt.

Sollte man die Weinkeller im Voraus reservieren?

In der Hochsaison empfiehlt es sich, den Besuch eines Weinkellers einige Tage im Voraus zu buchen, besonders bei den bekanntesten Häusern. Außerhalb der Saison empfangen die meisten Weinkeller Besucher auch ohne Voranmeldung.

Quellen

  • Ribeira-Viertel seit 1996 als UNESCO-Weltkulturerbe eingetragen winalist.com
  • Silver-Ticket Librairie Lello: 12 €, inklusive eines Rabattbons für einen Kauf in der Buchhandlung livrarialello.fr
  • Clérigos-Turm: 75 Meter hoch, 240 Stufen, erbaut zwischen 1754 und 1763 vom italienischen Architekten Nicolau Nasoni cooltouroporto.com
  • Die Francesinha entstand in den 1950er Jahren in Porto, kreiert von einem portugiesischen Koch, der aus Frankreich zurückgekehrt war, inspiriert vom Croque-monsieur iciportugal.com
  • Die Serralves-Stiftung umfasst eine Art-déco-Villa aus den 1930er Jahren, ein von Álvaro Siza entworfenes Museum und einen 18 Hektar großen Park, gestaltet von Jacques Gréber serralves.pt
  • Der Bolhão-Markt hat im September 2022 nach vier Jahren Sanierung seine Türen wieder geöffnet theportugalnews.com
  • Auswahl der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Porto: Ribeira, Weinkeller, Lello, Sé, Clérigos-Turm, Bolhão, Serralves bonjourporto.fr