Guadeloupe vereint auf einem einzigen Archipel Traumstrände, einen aktiven Vulkan, Wasserfälle mitten im tropischen Regenwald, unberührte Inseln und lebendiges kreolisches Erbe. Hier sind 20 Highlights, von den bekanntesten bis zu den versteckten Geheimtipps, um einen unvergesslichen Aufenthalt zu gestalten, egal wie lang deine Reise dauert.
Strände und Küsten, die du nicht verpassen solltest
1. Strand Grande Anse (Basse-Terre)
Der Strand Grande Anse an der Nordwestküste von Basse-Terre zählt regelmäßig zu den schönsten Stränden Guadeloupes. Goldener Sand, klares Wasser und ein unberührter Waldrahmen: ein Ort zum Durchatmen, weit weg vom Trubel.

2. Plage de la Perle (Deshaies)
Über eine kurvenreiche Waldstraße erreichst du die Plage de la Perle, eine der ruhigsten Buchten an der Karibikküste. Feiner Sand, sanfte Wellen, Kokospalmen, die sich übers Meer neigen: eine echte Auszeit vom Alltag.

3. Strand von Malendure
Malendure besticht durch seinen dunklen, vulkanischen Sand und seine Lage gegenüber den Îlets Pigeon. Er ist der ideale Ausgangspunkt für Tauchgänge in der Cousteau-Reserve.

4. Die Lagune von Grande-Terre
Zwischen Sainte-Anne und Saint-François zieht sich die Südküste von Grande-Terre über Kilometer mit weißem Sand, geschützt durch eine flache Lagune. Ideal für Familien und alle Wassersportbegeisterten.

5. Pointe des Châteaux
An der östlichen Spitze von Grande-Terre haben die Passatwinde spektakuläre Kalksteinfelsen geformt. Ein Kreuz auf dem Gipfel bietet einen 360°-Blick auf den Atlantik, La Désirade und die vorgelagerten Inseln. Der Kontrast zu den ruhigen Lagunenstranden ist beeindruckend.

Natur, Vulkane und Wasserfälle: das grüne Herz von Basse-Terre
6. La Soufrière
Die Soufrière erreicht 1.467 m Höhe und ist damit der höchste Punkt der Kleinen Antillen. Der aktive Vulkan dampft ständig aus seinen Schwefelschloten und heißen Quellen. Mehrere markierte Wanderwege ab Saint-Claude führen zum Gipfel. Prüfe vor dem Aufstieg unbedingt das offizielle Warnniveau.

7. Nationalpark Guadeloupe
Der Nationalpark erstreckt sich über mehr als 21.000 Hektar im Herzen von Basse-Terre. Er schützt einen der letzten großen tropischen Regenwälder der französischen Karibik, von Gebirgssavannen bis zu Mangrovenwäldern. Dutzende markierter Wanderwege durchqueren das Gebiet.

8. Chutes du Carbet
Die Chutes du Carbet umfassen drei aufeinanderfolgende Wasserfälle im Nationalpark. Der zweite, 110 m hohe Wasserfall ist der eindrucksvollste: Plane etwa 1,5 Stunden für die Hin- und Rückwanderung ab Capesterre-Belle-Eau ein. Informiere dich vor dem Start über den Zustand des Weges, die Bedingungen können sich ändern.

9. Cascade aux Écrevisses
Nur wenige Gehminuten von der Nationalstraße quer durch Basse-Terre entfernt ist die Cascade aux Écrevisses der einfachste Stopp im Park. Ein erfrischendes Naturbecken inmitten von Baumfarnen, auch mit der ganzen Familie gut erreichbar.

10. Botanischer Garten von Deshaies
Der Botanische Garten von Deshaies erstreckt sich über 7 Hektar auf einem Anwesen, das einst dem Komiker Coluche gehörte. Mehr als 1.000 tropische Arten wachsen hier: Bougainvilleen, Königspalmen, Talipotpalmen, Flamboyants. Täglich von 9 bis 16:30 Uhr geöffnet.

11. Die Cousteau-Reserve
Die Cousteau-Reserve umschließt die Îlets Pigeon vor Malendure und umfasst mehr als 1.000 Hektar Meeresgrund. Jacques-Yves Cousteau hatte diesen Ort zu einem der zehn besten Tauchspots der Welt erklärt. Meeresschildkröten, Barrakudas und gesunde Korallen: die Tauchclubs in Malendure organisieren das ganze Jahr über Ausfahrten.

Inseln des Archipels: jede mit eigenem Charakter
12. Les Îles des Saintes
Les Saintes bilden einen Archipel aus acht Inseln und Inselchen südlich von Basse-Terre. Die Hauptinsel Terre-de-Haut besticht mit bunten Gässchen, Restaurants mit frischem Fisch und einer Bucht, die oft zu den schönsten der Karibik gezählt wird. Die Überfahrt gelingt per Fähre ab Trois-Rivières oder Basse-Terre.

13. La Désirade
La Désirade ist die unbekannteste Insel des Archipels: 22 km², kaum Touristen, nahezu menschenleere Strände und eine ganz besondere Atmosphäre. Ein Wanderweg führt auf den Grand Morne mit freiem Blick auf Grande-Terre und den Atlantik.

14. Marie-Galante
Marie-Galante, auch „Insel der hundert Windmühlen“ genannt, schlägt ein ganz anderes Tempo an. Zuckerrohr prägt die Landschaft, Kleinbrennereien empfangen Besucher, und weiße Sandstrände sind unter der Woche nahezu menschenleer. Eine kurze Fährfahrt ab Pointe-à-Pitre genügt für einen völligen Stimmungswechsel.

Kultur und Erbe: die Geschichte des Archipels
15. Mémorial ACTe (Pointe-à-Pitre)
Im Juli 2015 auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik Darboussier eröffnet, ist das Mémorial ACTe das erste bedeutende französische Museum, das dem Gedenken an Sklavenhandel und Sklaverei gewidmet ist. Die 7.800 m² umfassende Dauerausstellung führt Besucherinnen und Besucher von den frühesten Formen der Sklaverei bis zu den postsklavistischen Gesellschaften. 2017 wurde es mit dem Preis des Europarates ausgezeichnet.

16. Kathedrale Saint-Pierre-et-Saint-Paul
Die Kathedrale von Pointe-à-Pitre, die wegen ihrer erdbebensicheren Metallkonstruktion auch „Eisenkathedrale“ genannt wird, ist das markanteste Gotteshaus der Stadt. Ihre farbenprächtigen Buntglasfenster und geschnitzten Holzbänke sind einen Halt bei der Entdeckung der Innenstadt wert.

17. Fort Napoléon (Terre-de-Haut)
Das zu Beginn des 19. Jahrhunderts erbaute Fort Napoléon wurde nie im Kampf eingesetzt. Heute beherbergt es ein Museum zur Seeschlacht von Les Saintes (1782) und einen Kakteengarten, mit freiem Blick auf die Bucht von Terre-de-Haut.

18. Musée du Rhum (Sainte-Rose)
Das Musée du Rhum, untergebracht in der Habitation Reimonenq in Sainte-Rose, zeichnet die Zuckergeschichte Guadeloupes nach, von den ersten Zuckerrohrpressen bis zu modernen Destillieranlagen. Die Brennerei ist noch in Betrieb: Die Führung endet mit einer Verkostung von fassgereiftem Rum.

19. Markt von Pointe-à-Pitre
Der zentrale Markt von Pointe-à-Pitre ist der pulsierende Herzschlag der kreolischen Kultur. Gewürze, Arrangé-Rum, Madras-Stoffe, Saisonfrüchte und regionales Gemüse: all das gibt es hier jeden Morgen. Komm vor 9 Uhr, um den Markt in vollem Treiben zu erleben.

20. Der Hafen von Pointe-à-Pitre: Tor zum Archipel
Der Hafen von Pointe-à-Pitre ist das Drehkreuz der Inselverbindungen. Von hier legen die Fähren nach Les Saintes, Marie-Galante und La Désirade ab. Ein unverzichtbarer Ausgangspunkt für jeden Ausflug zu den Nachbarinseln.

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FAQ
Wann ist die beste Reisezeit für Guadeloupe?
Die Trockenzeit von Dezember bis Mai (lokal Carême genannt) ist am angenehmsten: Temperaturen um 26 bis 28 °C, regelmäßig Sonne und moderate Luftfeuchtigkeit. Die Regenzeit von Juni bis November ist zwar bereisbar, bringt aber Regenschauer und zwischen August und Oktober ein Hurrikanrisiko mit sich.
Basse-Terre oder Grande-Terre: Welche Insel wählen?
Basse-Terre ist die Insel der Natur: Vulkan, Wasserfälle, Tropenwald und Tauchen in der Cousteau-Reserve. Grande-Terre punktet mit weiten weißen Sandstränden und ruhigen Lagunen. Beide Inseln sind durch eine Brücke verbunden, und die meisten Reisenden kombinieren beide.
Wie viele Tage braucht man für Guadeloupe?
Eine Woche reicht, um das Wesentliche der beiden Hauptinseln zu sehen. Zwei Wochen geben ausreichend Zeit, auch Les Saintes, Marie-Galante und La Désirade zu erkunden. Unter fünf Tagen empfiehlt es sich, sich auf einen einzigen Bereich zu konzentrieren.
Was tun in Guadeloupe mit Kindern?
Die Cascade aux Écrevisses (kurzer Waldspaziergang), der Botanische Garten von Deshaies, die Lagune von Sainte-Anne und Schnorcheln in der Cousteau-Reserve eignen sich besonders gut für Kinder. Der Markt von Pointe-à-Pitre ist zudem ein sinnliches Erlebnis für alle Altersgruppen.
Kann man La Désirade und Marie-Galante als Tagesausflug besuchen?
Ja, beide Inseln lassen sich als Tagesausflug ab Pointe-à-Pitre erreichen, dank regelmäßiger Fährverbindungen. Marie-Galante lässt sich gut an einem vollen Tag entdecken. Um die Atmosphäre jeder Insel wirklich aufzusaugen, ist eine Übernachtung vor Ort die beste Option.





