Auf den Bahamas könnte das Angebot nicht vielfältiger sein: auf den Exumas mit Schweinen schwimmen, auf Harbour Island über rosafarbenen Sand schlendern, auf Long Island in Unterwasserhöhlen abtauchen oder beim Junkanoo in Nassau im nächtlichen Umzug mitfiebern. Jede Insel des Archipels hat ihre eigene Seele. Hier sind die 20 Erlebnisse, die du nicht verpassen solltest, Insel für Insel.
Meine Bahamas-Reise versichernNassau und Paradise Island, das Tor zu den Bahamas
1. Sich in Nassaus bunten Gassen verlieren
Nassau verbindet pastellfarbene Holzkolonialhäuser in Rosa und Gelb, den Kunsthandwerksmarkt Straw Market an der Bay Street und Fischstände am Potter’s Cay. Die Altstadt rund um den Parliament Square zeugt mit ihren Steinbauten aus dem 18. Jahrhundert eindrucksvoll von der britischen Kolonialgeschichte. Plane einen halben Tag ein, um die Atmosphäre der Hauptstadt in dich aufzunehmen.


2. Fort Charlotte und Fort Fincastle erklimmen
Diese beiden Festungsanlagen aus dem späten 18. Jahrhundert überragen Nassau von den Hügeln der Insel. Fort Charlotte bewahrt originalgetreue Wassergräben, Kanonen und Verliese. Nur wenige Minuten entfernt bietet Fort Fincastle einen Panoramablick auf den Hafen und die Paradise Island Bridge.
3. Das Atlantis Paradise Island erleben
Durch die Paradise Island Bridge mit Nassau verbunden, vereint Atlantis Paradise Island einen Wasserpark (Rutschen, Lazy River, Wellenbäder), ein riesiges öffentlich zugängliches Aquarium und eine Delphinlagune unter einem Dach. Der Tageseintritt zum AquaVenture Water Park ist auch ohne Übernachtung buchbar.


Der Junkanoo, die Festseele der Bahamas
4. Beim Junkanoo mitreißen lassen
Jeden 26. Dezember und 1. Januar verwandelt sich die Bay Street in Nassau ab 2 Uhr morgens in einen riesigen Umzug: bunte Federkostüme, Trommeln und Hörner entfachen ein Fest, das seinesgleichen sucht. Entstanden aus den afrikanischen Traditionen der Sklaven, die von loyalistischen Siedlern Ende des 18. Jahrhunderts auf die Bahamas gebracht wurden, ist der Junkanoo das spektakulärste Kulturereignis des Archipels.
Die Exumas, das wilde Herz des Archipels
Der Exuma-Archipel umfasst 365 Inseln und Cayes, die meisten davon unbewohnt. Hier ballt sich alles, was die Bahamas so fotogen macht.
5. Mit den Schweinen von Pig Beach schwimmen (Big Major Cay)
Big Major Cay, liebevoll Pig Beach genannt, ist eine abgelegene Exuma-Insel, auf der freilaufende Schweine seit den 1990er Jahren Booten entgegenschwimmen. Halbtagsausflüge starten regelmäßig von Nassau oder George Town. Am besten früh morgens aufbrechen, bevor der Besucheransturm am Nachmittag einsetzt.

6. In der Thunderball Grotto abtauchen
Zwei Bootsminuten von Staniel Cay entfernt ist die Thunderball Grotto eine Unterwasserhöhle, die man durch wassernahe Öffnungen betritt. Bei Ebbe fällt das Licht durch die Felsdecke und taucht die tropischen Fischschwärme in ein magisches Leuchten. Ihren Namen verdankt sie den James-Bond-Filmen, die hier gedreht wurden. Bei Ebbe lässt sie sich problemlos schnorcheln; bei Flut ist Tauchausrüstung nötig.

7. Ammenhaie bei Compass Cay hautnah erleben
In der Compass Cay Marina gleiten Ammenhaie frei um den Steg herum durch flaches, kristallklares Wasser. Diese Grundhaie, für Menschen ungefährlich, lassen sich von Besuchern auf Armeslänge annähern. Die meisten Bootstouren der Exumas legen hier an.

8. Den Exuma Cays Land and Sea Park erkunden
Dieses Meeresschutzgebiet schützt fast 130.000 Acres Wasser, einsame Cayes und intakte Korallenriffe. Jede Art von Fischerei ist verboten, was die außergewöhnliche Dichte der Unterwasserwelt erklärt: Meeresschildkröten, Riesenzackenbarsche, Rochen und gesunde Korallen. Mit dem Segelboot oder Katamaran erkundet man das Gebiet am schönsten.
9. Der Tropic of Cancer Beach auf Little Exuma
Diese Sandbucht zieht sich entlang des Wendekreises des Krebses und bietet flaches, glasklares Wasser ohne Menschenmassen. Per Auto oder Taxi von George Town auf Little Exuma erreichbar.

Harbour Island und Eleuthera
10. Über den rosafarbenen Sand von Harbour Island schlendern
Der Pink Sands Beach verdankt seinen Rosaton winzigen Fragmenten von Foraminiferen, kleinen Meeresorganismen mit roter Schale, die sich mit dem weißen Korallensand mischen. Das Phänomen zeigt sich am deutlichsten im Streiflicht des frühen Morgens oder kurz vor Sonnenuntergang.


11. Dunmore Town per Golfcart entdecken
Auf Harbour Island sind Autos verboten. In den Gassen von Dunmore Town bewegt man sich zu Fuß oder per Golfcart zwischen Kolonialhäusern aus dem 18. Jahrhundert mit bunten Fensterläden, Fischrestaurants und kleinen Kunsthandwerksläden. Es ist eines der charmantesten Dörfer der Karibik.

12. Die Glass Window Bridge auf Eleuthera
Auf der Insel Eleuthera ist die Glass Window Bridge ein nur wenige Meter breiter Felsisthmus, der den dunklen, aufgewühlten Atlantik von den ruhigen türkisen Gewässern des Sound trennt. Es ist einer der wenigen Orte der Welt, an dem zwei Wassermassen mit völlig unterschiedlichen Farben auf engem Raum aufeinandertreffen.
Grand Bahama
13. Gold Rock Beach und der Lucayan Nationalpark
Der Lucayan Nationalpark auf Grand Bahama schützt eines der ausgedehntesten bekannten Süßwasser-Höhlensysteme der Welt. Gold Rock Beach, innerhalb des Parks gelegen, erstreckt sich über Kilometer weißen Sandes mit glasklarem Wasser und bleibt ohne übermäßigen Andrang zugänglich.

14. Auf Riffen und Wracks vor Freeport tauchen
Die Tauchzentren in Freeport bieten Ausfahrten für alle Niveaus: flache Korallenriffe für Anfänger, Schwarzkorallengärten und historische Wracks. Es ist einer der zugänglichsten Einstiegspunkte, um das Tauchen auf den Bahamas zu entdecken.
Andros, die Wildnis der Bahamas
15. Die Blue Holes von Andros erkunden
Andros ist übersät von Blue Holes, Salzwasser- oder Brackwasserschächten, die mit unterirdischen Höhlensystemen verbunden sind. Diese Karstformationen ziehen Techniktaucher und Meeresbiologen mit ihrer spezifischen Fauna und einzigartigen geologischen Strukturen an. Einige Spots lassen sich von der Oberfläche aus schnorcheln.
16. Das große Korallenriff von Andros entlanggleiten
Das Barrier Reef von Andros ist eines der längsten der Karibik. Es trennt die flachen Plateaugewässer von den Tiefen der „Tongue of the Ocean“, einem Unterwassergraben mit großen Meerestiefen. Die Tauchplätze bieten zwei völlig unterschiedliche Stimmungen, je nachdem ob man auf der Flachseite oder an der Steilwand taucht.

Long Island
17. Dean’s Blue Hole, weltweiter Treffpunkt der Freitaucher
Dean’s Blue Hole auf Long Island ist das dritttiefste Blue Hole der Welt mit 202 Metern Tiefe. Auf drei Seiten von einer natürlichen Felsklippe umschlossen und auf der vierten Seite von einem weißen Sandstrand, ist es jährlicher Austragungsort des Weltklasse-Freitauchturniers „Vertical Blue“. Nichttaucher können in der flachen Zone am Strand schwimmen.

Bimini, vor den Toren Miamis
18. Auf dem Bimini Road tauchen
Der Bimini-Archipel liegt etwa 80 Kilometer östlich von Miami. Sein Meeresgrund birgt die Bimini Road: eine Anordnung von Kalksteinblöcken, die wie eine versunkene Pflasterstraße wirkt. Taucher und Schnorchler begegnen dort Delfinen, Riffhaien und Meeresschildkröten.

Abaco, das Segelparadies
19. In der Sea of Abaco segeln
Der Abaco-Archipel gruppiert sich um ein geschütztes Binnenmeer, die Sea of Abaco. Ruhige Gewässer, einsame Cayes und bunte Fischerdörfer machen sie zur Segeldestination schlechthin auf den Bahamas. Charterboote aller Größen sind in Marsh Harbour oder Green Turtle Cay verfügbar.


20. Der Leuchtturm von Hope Town auf Elbow Cay
Auf Elbow Cay ist der Leuchtturm von Hope Town einer der letzten noch in Betrieb befindlichen Petroleumleuchttürme der Bahamas. Seine rot-weißen Streifen machen ihn zu einem der visuellen Wahrzeichen von Abaco. Das autofreie Dorf ringsherum, mit seinen pastellfarbenen Kolonialhäusern und dem weißen Sandstrand, ist eines der schönsten Ausflugsziele des Archipels.


Die Bahamas-Reise vorbereiten
Die Aktivitäten auf den Bahamas reichen vom Kajakfahren über technisches Tauchen bis hin zum Segeln und Speedboot-Ausflügen zwischen den Cayes. Vor der Reise lohnt sich ein Blick auf die Seite Reiseversicherung Bahamas, um sich über Einreiseformalitäten und empfohlene Absicherungen für diesen Archipel zu informieren.
Wenn die Karibik dich über die Bahamas hinaus begeistert, hilft dir unsere Auswahl der 7 Karibikinseln, die du unbedingt besuchen musst beim Vergleich der Reiseziele der Region.
FAQ
Wann ist die beste Reisezeit für die Bahamas?
Von Dezember bis April. Die Trockenzeit bietet angenehme Temperaturen, wenig Regen und kein Hurrikanrisiko. Die Hurrikansaison erstreckt sich von Juni bis November, mit einem Höhepunkt im August und September.
Welche Inseln der Bahamas sollte man unbedingt sehen?
Nassau und Paradise Island für Stadtleben und Aktivitäten, die Exumas für wilde Natur und schwimmende Schweine, Harbour Island für den rosafarbenen Sand, Andros zum Tauchen und für die Blue Holes, Abaco zum Segeln. Jede Insel hat ihre eigene Persönlichkeit.
Wie viel Zeit sollte man für die Bahamas einplanen?
Eine Woche reicht für Nassau und eine oder zwei nahe Inseln wie die Exumas oder Harbour Island. Mit zwei Wochen lassen sich in aller Ruhe mehrere Archipele erkunden, zum Beispiel auf einem Törn zwischen Abaco, Eleuthera und den Exumas.
Sind die Bahamas familienfreundlich?
Ja. Atlantis Paradise Island ist mit seinem Wasserpark und dem riesigen Aquarium ideal für Familien. Pig Beach auf den Exumas ist ein unvergessliches Erlebnis für Kinder. Die flachen Strände von Little Exuma und Harbour Island eignen sich ebenfalls hervorragend zum Familienbaden.
Kann man die Bahamas ohne Boot erkunden?
Nassau und Grand Bahama sind per Flugzeug erreichbar. Für die Exumas, Harbour Island oder Abaco braucht man einen Charterflug oder ein Schnellboot. Von Nassau starten zahlreiche Tagesausflüge auf dem Luft- oder Seeweg.





