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Was tun in London? Die besten Highlights im Überblick

Anto · 16. August 2024 · 0 Min. Lesezeit

Blick auf die St. Paul's Cathedral und historische Londoner Gebäude von der Themse bei schönem Wetter
Inhaltsverzeichnis
  1. Sehenswürdigkeiten und Museen: das historische Herz der Stadt
  2. Der Tower of London, ein Jahrtausend Königsgeschichte
  3. Das British Museum: zwei Millionen Jahre Menschheitsgeschichte kostenlos
  4. Das Tate Modern: Gegenwartskunst mit Blick auf die Themse
  5. Die St. Paul’s Cathedral: 528 Stufen über der Stadt
  6. Königliche Parks: die grüne Lunge der Hauptstadt
  7. Hyde Park und der Spaziergang zum Buckingham Palace
  8. Märkte und Genuss: das London, das draußen isst
  9. Der Borough Market: Geheimtipp für Feinschmecker nahe der London Bridge
  10. Der Camden Market: alternative Energie am Kanalwasser
  11. Covent Garden und Viertel zum Zu-Fuß-Entdecken
  12. Wann nach London reisen?
  13. Häufige Fragen
  14. Sind die Museen in London kostenlos?
  15. Muss man den Tower of London im Voraus buchen?
  16. Wo isst man am besten in London?
  17. Wie viele Tage braucht man für London?
  18. Ist London familienfreundlich?

London vereint in einer einzigen Stadt weltbekannte Museen (darunter viele mit kostenlosem Eintritt), lebhafte Märkte, königliche Parks und Stadtteile mit völlig unterschiedlichem Charakter. Ob du drei Tage oder eine ganze Woche Zeit hast: Hier erfährst du, wie du deinen Reiseplan rund ums Wesentliche aufbaust, ohne dich in oberflächlichem Sightseeing zu verlieren.

Meinen Londonaufenthalt absichern

Sehenswürdigkeiten und Museen: das historische Herz der Stadt

Der Tower of London, ein Jahrtausend Königsgeschichte

Mittelalterliche Steinburg mit Zinnen und Kuppeln, schwarz-weiß fotografiert unter bewölktem Himmel

Festung, königliches Gefängnis, Schatzkammer: Der Tower of London hat die Jahrhunderte in den unterschiedlichsten Rollen durchlebt. Als UNESCO-Weltkulturerbe beherbergt er die Kronjuwelen in den Waterloo Barracks. Die Yeomen Warders, liebevoll Beefeaters genannt, führen Besucher durch die mittelalterlichen Türme und erzählen von berühmten Gefangenen wie Anne Boleyn und Thomas More.

Der Eintritt ist kostenpflichtig. Wer online im Voraus bucht, spart sich lange Warteschlangen, vor allem im Sommer und während der Schulferien.

Das British Museum: zwei Millionen Jahre Menschheitsgeschichte kostenlos

Museumsinterieur mit geometrischem Glasdach und klassischen Säulen mit verzierten Kapitellen

Das British Museum versammelt mehr als 80.000 Objekte in 70 Sälen, und die Dauerausstellung ist vollständig kostenlos. Der Stein von Rosetta, die Elgin Marbles, ägyptische Mumien und die Schätze von Sutton Hoo gehören zu den absoluten Highlights. Das Glasdach des Great Court, entworfen von Norman Foster, ist für sich allein schon ein architektonisches Erlebnis.

Zu Stoßzeiten empfehlen manche großen Museen, sich online einen kostenlosen Zeitslot zu reservieren.

Das Tate Modern: Gegenwartskunst mit Blick auf die Themse

Zwei Besucher betrachten ein farbenfrohes Wandbild mit einem Oldtimer-Auto und Stadtszenen in einem Museum

Das Tate Modern ist in einem umgebauten Kraftwerk untergebracht und zeigt Werke von Picasso, Warhol, Rothko und Hockney, die Dauerausstellung ist kostenlos. Vom 10. Stockwerk des Blavatnik Building eröffnet sich ein atemberaubender Blick auf die St. Paul’s Cathedral und die Dächer der City. Sonderausstellungen sind kostenpflichtig.

Die St. Paul’s Cathedral: 528 Stufen über der Stadt

Blick auf die St. Paul’s Cathedral und historische Londoner Gebäude von der Themse bei schönem Wetter

Von Sir Christopher Wren entworfen und 1710 fertiggestellt, thront die St. Paul’s Cathedral seit mehr als drei Jahrhunderten über der City. Wer die 528 Stufen bis zur Golden Gallery erklimmt, wird mit einem 360-Grad-Panorama über die gesamte Stadt belohnt. In der Krypta ruhen Lord Nelson und der Herzog von Wellington.

Königliche Parks: die grüne Lunge der Hauptstadt

Hyde Park und der Spaziergang zum Buckingham Palace

Ein schwarz-weißes Hochzeitsoldtimer-Auto fährt durch einen grünen Stadtpark mit jahrhundertealten Bäumen

Hyde Park ist einer der acht königlichen Parks Londons. Hier leiht man sich ein Ruderboot auf dem Serpentine, joggt auf schattigen Wegen oder picknickt auf dem Rasen. Die Speakers’ Corner an der nordöstlichen Ecke des Parks versammelt jeden Sonntag spontane Redner, eine tief in der britischen Kultur verwurzelte Tradition. Wer weiter ostwärts spaziert, durchquert den St. James’s Park bis zu den Gärten des Buckingham Palace.

Märkte und Genuss: das London, das draußen isst

Der Borough Market: Geheimtipp für Feinschmecker nahe der London Bridge

Ein Street-Food-Verkäufer bereitet Gerichte in Woks in einer belebten asiatischen Stadtgasse zu

Unter den eisernen Bögen der London Bridge gelegen, gehört der Borough Market zu den ältesten Lebensmittelmärkten der Hauptstadt. Der Eintritt ist kostenlos und für alle offen. Gereifter Käse, Charcuterie, handwerkliches Brot, Street Food aus aller Welt: das Angebot ist schlicht überwältigend. Der Markt ist montags geschlossen. Dienstag bis Freitag hat er von 10 bis 17 Uhr geöffnet, samstags von 9 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 16 Uhr.

Der Camden Market: alternative Energie am Kanalwasser

Ein belebter Markt am Kanalwasser mit Terrassen, Läden und modernen Gebäuden im Hintergrund bei bewölktem Wetter

Im Norden der Stadt verbindet der Camden Market Vintage-Kleidungsstände, außergewöhnliche Fundstücke und Live-Konzerte. Entlang des Regent’s Canal konzentriert sich im Hawley Wharf eine Reihe von Food Halls, die montags bis sonntags von 11:30 bis 23:00 Uhr geöffnet sind. Der Hauptmarkt hat täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet.

Covent Garden und Viertel zum Zu-Fuß-Entdecken

Covent Garden vereint Kunsthandwerksläden, Cafés und Straßenkünstler unter einer viktorianischen Markthalle. Es ist außerdem das Tor zum Royal Opera House. Nur wenige Gehminuten entfernt bietet Seven Dials unabhängige Restaurants und originelle Geschäfte, weit weg von den großen Ketten. Weiter östlich ist Shoreditch das kreative Herz Londons: aufstrebende Kunstgalerien, gepflegte Coffee Shops und Street Art an jeder Hauswand.

Wann nach London reisen?

London lässt sich das ganze Jahr über bereisen, jede Jahreszeit hat ihren eigenen Rhythmus.

  • Frühling (März-Mai): Die Parks blühen auf, die Warteschlangen halten sich noch in Grenzen. Ideal für Stadtspaziergänge.
  • Sommer (Juni-August): Lange Tage und festliche Stimmung, aber starker Andrang an allen Sehenswürdigkeiten. Tickets und Unterkunft frühzeitig buchen.
  • Herbst (September-November): Weiches Licht, weniger überfüllte Museen, oft günstigere Unterkünfte.
  • Winter (Dezember-Januar): Weihnachtsmärkte verwandeln die Stadt, und vor dem Somerset House sowie der Battersea Power Station entstehen temporäre Eislaufbahnen. Unser Guide Weihnachten in London stellt die besten Adressen und Veranstaltungen der Festsaison vor.

Lust auf weitere Metropolen? Unsere Guides Was tun in New York? und Was tun in Montréal? bieten die gleichen Orientierungspunkte für diese beiden unverzichtbaren Städte.

Häufige Fragen

Sind die Museen in London kostenlos?

Die meisten großen nationalen Museen, darunter das British Museum, das Natural History Museum, das Victoria and Albert Museum, das Tate Modern und die National Gallery, bieten freien Eintritt zur Dauerausstellung. Sonderausstellungen sind hingegen kostenpflichtig. Zu Stoßzeiten empfiehlt es sich, online einen Zeitslot zu reservieren, auch wenn der Eintritt kostenlos ist.

Muss man den Tower of London im Voraus buchen?

Ja. Der Tower of London gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Großbritanniens und der Eintritt ist kostenpflichtig. Eine Online-Buchung im Voraus hilft, Warteschlangen zu vermeiden, besonders im Sommer und während der Schulferien.

Wo isst man am besten in London?

Der Borough Market (nahe der London Bridge) und der Camden Market (im Norden) sind die zwei Referenzadressen für Street Food. Der Borough Market öffnet samstags bereits um 9 Uhr, bevor der große Ansturm einsetzt. Camden und sein Hawley Wharf haben bis 23 Uhr geöffnet, ideal für einen lebhaften Abend.

Wie viele Tage braucht man für London?

Ein Wochenende mit 2 bis 3 Tagen reicht, um die Highlights zu streifen: eine kostenpflichtige Sehenswürdigkeit, zwei oder drei kostenlose Museen, ein Markt. Um die verschiedenen Stadtteile und einige Geheimtipps abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden, solltest du 5 bis 7 Tage einplanen.

Ist London familienfreundlich?

Ja. Das Natural History Museum (mit Dinosauriern und dem Blauwal-Skelett) und das Science Museum sind kostenlos und bei Kindern sehr beliebt. Hyde Park bietet weitläufige Grünflächen. Das öffentliche Verkehrsnetz ist gut ausgebaut, auch wenn einige Stationen der historischen U-Bahn keinen Aufzug haben.

Quellen

  • Borough Market: kostenloser Eintritt, montags geschlossen, Di-Fr 10-17 Uhr, Sa 9-17 Uhr, So 10-16 Uhr boroughmarket.org.uk
  • Camden Market täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet; Hawley Wharf Food Halls Mo-So 11:30-23:00 Uhr camdenmarket.com
  • British Museum, Natural History Museum, V&A, Tate Modern und National Gallery: Dauerausstellung mit kostenlosem Eintritt; British Museum: mehr als 80.000 Objekte in 70 Sälen visitlondon.com
  • Der Tower of London ist UNESCO-Weltkulturerbe whc.unesco.org
  • Die St. Paul's Cathedral hat 528 Stufen bis zur Golden Gallery stpauls.co.uk