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Was tun in Indonesien? Die Highlights des Archipels

Anto · 5. April 2023 · 0 Min. Lesezeit

Tropischer Strand mit türkisblauem Wasser, Kalksteinklippen und Felseninseln in Indonesien
Inhaltsverzeichnis
  1. Bali: Tempel, Reisterrassen und Leben unter freiem Himmel
  2. Reisterrassen und die wichtigsten Tempel
  3. Surfen, Wellness und Strände
  4. Java: Borobudur, Jakarta und kulturelle Tiefe
  5. Borobudur und Prambanan
  6. Der Vulkan Ijen und seine blauen Flammen
  7. Jakarta: die pulsierende Hauptstadt
  8. Bandung und sein Art-déco-Erbe
  9. Lombok, Flores und die Ostinseln: raue Wildnis pur
  10. Lombok und der Mount Rinjani
  11. Komodo: die letzten Drachen der Welt
  12. Raja Ampat: Tauchen im Korallen-Dreieck
  13. Kalimantan: Flussfahrten mit Orang-Utans
  14. Der Nationalpark Tanjung Puting
  15. Banjarmasin und das Leben auf dem Wasser
  16. Sumatra: der Toba-See und der Norden
  17. Der Toba-See
  18. Medan, Tor in den Norden
  19. Sulawesi: Tana Toraja und der christliche Norden
  20. Tana Toraja: Zeremonien und einzigartige Architektur
  21. Manado und das Meeresschutzgebiet Bunaken
  22. Wann nach Indonesien reisen?
  23. Reisevorbereitung: Nicht ohne Versicherung aufbrechen
  24. FAQ
  25. Was tun in Indonesien in 2 Wochen?
  26. Bali oder eine andere Insel: Wie entscheiden?
  27. Kann man die Komodo-Warane 2026 noch sehen?
  28. Wo kann man in Indonesien Orang-Utans beobachten?
  29. Was ist die beste Reisezeit für Indonesien?

Indonesien bietet eine Reisevielfalt, die in Südostasien ihresgleichen sucht: 17.000 Inseln, aktive Vulkane, jahrtausendealte UNESCO-Tempel, eine endemische Tierwelt, die es nirgendwo anders gibt, und Strände, die zu den schönsten des Pazifiks zählen. Die eigentliche Frage ist nicht „Was tun?“ – sondern „Wo anfangen?“: Java für Kultur, Bali für sanften Kulturschock, Lombok und Flores für Wildnis, Kalimantan für Orang-Utans, Sumatra für den Toba-See, Sulawesi für Kulturen, die in dieser Form nur hier existieren.

Bali: Tempel, Reisterrassen und Leben unter freiem Himmel

Bali ist für viele Reisende die erste Station in Indonesien – und das aus gutem Grund. Die Insel vereint auf vergleichsweise kleinem Raum Tempel auf Steilklippen, UNESCO-Reisterrassen und eine Atmosphäre, die gleichermaßen Surfer wie Yogis anzieht.

Reisterrassen und die wichtigsten Tempel

Die Reisterrassen von Jatiluwih, als UNESCO-Weltkulturerbe eingetragen, bieten einen atemberaubenden Panoramablick auf terrassierte Felder, die seit Jahrhunderten bewässert an Hügelhängen angelegt sind.

Luftaufnahme von Reisterrassen mit geschwungenen Bewässerungskanälen, umgeben von üppiger tropischer Vegetation

Der Tempel Tanah Lot, auf einem Felsen mitten im Meer gelegen, und Uluwatu, auf einer 70 Meter hohen Klippe über den Wellen thronend, sind die meistfotografierten Sakralstätten der Insel. Bei Sonnenuntergang finden in Uluwatu Kecak-Tanzaufführungen vor dem Horizont statt.

Ein traditioneller indonesischer Tempel mit spitzen Strohdächern und roten und gelben Fahnen unter blauem Himmel

Surfen, Wellness und Strände

Die Strände von Kuta und Seminyak ziehen Surfer aus aller Welt an. Die Buchten der Bukit-Halbinsel bieten anspruchsvollere Wellen für erfahrene Wellenreiter. Ubud, im Herzen der Insel, ist Balis Wellness-Hauptstadt: Yoga-Retreats, traditionelle Behandlungen und Kochworkshops wechseln sich in grünem Umfeld ab.

Tropischer Sonnenuntergang an einem Sandstrand mit Bungalows auf Stelzen und verankerten Fischerbooten

Religiöse Feste prägen das balinesische Leben das ganze Jahr über. Farbenprächtige Prozessionen, Opfergaben und Gamelan-Musik machen die Insel zu einem lebendigen Ort, an dem Kultur gelebt wird – nicht nur in Museen.

Ein traditioneller gelb-roter Festwagen passiert eine göttliche Statue auf einem öffentlichen Platz in Indonesien

Einen differenzierten Blick auf Indonesiens bekannteste Insel bietet unser Artikel Ist Bali zum überschätztesten Reiseziel der Welt geworden?. Wer die Erholung in den Vordergrund stellt, findet in unserer Auswahl Wellness-Urlaub in Indonesien die besten Adressen des Archipels.

Java: Borobudur, Jakarta und kulturelle Tiefe

Java ist zugleich die bevölkerungsreichste und kulturell dichteste Insel. Weniger als zwei Autostunden von Yogyakarta entfernt liegt das größte buddhistische Bauwerk der Welt – gleich neben einem bedeutenden hinduistischen Tempelkomplex.

Borobudur und Prambanan

Borobudur ist das größte buddhistische Bauwerk der Welt. Im 9. Jahrhundert erbaut, besteht es aus neun Ebenen, geschmückt mit Reliefs und Buddha-Statuen. Wenige Dutzend Kilometer entfernt umfasst der Komplex von Prambanan hinduistische Tempel, die Shiva, Brahma und Vishnu geweiht sind. Abends lässt sich ein Ramayana-Tanzspektakel im Freien vor den beleuchteten Tempeln erleben.

Der Vulkan Ijen und seine blauen Flammen

Im Osten Javas zieht der Vulkan Ijen Reisende für ein seltenes Naturschauspiel an: Nachts entweichen aus dem Krater elektrisch blaue Flammen, die durch die Verbrennung von Schwefeldioxidgas entstehen. Die nächtliche Wanderung bis zum Kraterrand ist körperlich fordernd, aber unvergesslich.

Jakarta: die pulsierende Hauptstadt

Jakarta ist eine der größten Metropolen Asiens. Der Monas, ein 132 Meter hoher Marmor-Obelisk, thront im Herzen eines Platzes, der den Gestaltungswillen der Hauptstadt verkörpert.

Ein gepflasterter Stadtplatz mit einem monumentalen Standbild, springenden Fontänen und modernen Wolkenkratzern unter blauem Himmel

In der Nähe beeindruckt die Istiqlal-Moschee, Indonesiens Nationalmoschee, durch ihre Ausmaße und öffnet ihre Tore auch für nicht-muslimische Besucher.

Große Moschee mit weißer Kuppel und verzierten Minaretten, glänzend gepflasterter Innenhof, majestätische islamische Architektur

Jakartas Chinatown, Glodok, erwacht besonders zum chinesischen Neujahrsfest zum Leben: Die Straßen schmücken sich mit roten Laternen und spiegeln die kulturelle Vielfalt wider, die Indonesien so reich macht.

Eine belebte Stadtstraße, mit roten Laternen und Fahnen für ein Fest geschmückt, in Indonesien

Bandung und sein Art-déco-Erbe

Wenige Stunden von Jakarta entfernt überzeugt Bandung mit kühlerem Klima und Architektur, die noch heute von der niederländischen Kolonialzeit zeugt.

Beleuchtete Fassade eines Kolonialhotels bei Nacht mit Palmen, Art-déco-Architektur und roten Lichtspuren

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Lombok, Flores und die Ostinseln: raue Wildnis pur

Wenn Bali das sanfte Gesicht Indonesiens zeigt, verkörpern die Ostinseln seine wilde Seite. Kaum besuchte Strände, aktive Vulkane, außergewöhnlich reiche Unterwasserwelt: Diese Archipele verwandeln eine Reise vom Angenehmen ins Unvergessliche.

Lombok und der Mount Rinjani

Lombok beherbergt den Rinjani, den zweithöchsten Vulkan Indonesiens. Der zwei- bis dreitägige Aufstieg bietet spektakuläre Ausblicke auf einen Kratersee und die Nachbarinseln. Die Südküste Lomboks hält dazu einige der schönsten Strände des gesamten Archipels bereit.

Wer zwischen Lombok, den Gili-Inseln und weniger bekannten Zielen wählen möchte, findet Antworten in unserem Reiseführer Welche Inseln in Indonesien wählen?.

Tropischer Strand mit weißen Kalksteinklippen, Felseninseln und kristallklarem türkisfarbenem Wasser, gesäumt von Palmen

Komodo: die letzten Drachen der Welt

Der Komodo-Nationalpark beherbergt die einzigen Komodo-Warane der Welt – Echsen, die bis zu drei Meter lang werden können. Als UNESCO-Weltnaturerbe eingetragen und zu den 7 neuen Weltwundern gezählt, begrenzt der Park inzwischen die tägliche Besucherzahl (Taucher und Wanderer). Buche mehrere Wochen im Voraus über die App SiOra, um deinen Platz zu sichern.

Vor der Küste von Flores ragen Vulkane aus dem Meer, eingerahmt von Palmen, und bieten beim Sonnenauf- wie -untergang atemberaubende Kulissen.

Tropischer Sonnenuntergang über einem Meeresvulkan, flankiert von Palmen-Silhouetten

Raja Ampat: Tauchen im Korallen-Dreieck

Im äußersten Osten Indonesiens gelegen, ist Raja Ampat eines der renommiertesten Tauch- und Schnorchelziele der Welt – mitten im Coral Triangle.

Luftaufnahme einer tropischen Bucht mit bunten Segelbooten, die nahe einem weißen Sandstrand vor Häusern ankern

Kalimantan: Flussfahrten mit Orang-Utans

Kalimantan, der indonesische Teil Borneos, ist vor allem ein Naturreiseziel. Der Regenwald beherbergt eine Orang-Utan-Unterart, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt.

Der Nationalpark Tanjung Puting

Die drei- bis viertägige Klotok-Kreuzfahrt (traditionelles Flussfrachterboot) auf dem Sekonyer ist das Herzstück jeder Kalimantan-Reise. An Futterstationen im Wald hält man inne und beobachtet Orang-Utans aus wenigen Metern in ihrem natürlichen Lebensraum.

Ein buntes Flussfrachterboot navigiert auf einem braunen Fluss unter klarem blauem Himmel, mit Bäumen und Hafenstrukturen im Hintergrund

Banjarmasin und das Leben auf dem Wasser

Banjarmasin, auch die „Stadt der tausend Flüsse“ genannt, organisiert sein gesamtes Leben um die Wasserläufe: Schwimmende Märkte in der Morgendämmerung, Häuser auf Stelzen und das Kanu als alltägliches Verkehrsmittel.

Buntes Dorf am Flussufer mit leuchtend bemalten Häusern, Brücke und bewölktem Himmel

Die Waldseen Kalimantans, per Motorboot erreichbar, ermöglichen das Eintauchen in eine Dschungelwelt, in der sich die Tierwelt auf dem Wasser erschließt.

Ein Motorboot fährt auf einem stillen See, gesäumt von dichtem, üppigem Wald

In jedem Dorf am Flussufer weht die rot-weiße Fahne, das Merah Putih, als Zeichen nationaler Identität – so präsent wie in jeder Stadt des Landes.

Rot-weiße Flagge weht über einem Fluss mit traditionellen Häusern im Hintergrund

Sumatra: der Toba-See und der Norden

Sumatra vereint Orang-Utan-Wälder (eine eigene Unterart gegenüber der Borneo-Population), einen riesigen Vulkansee und Städte, in denen indonesische, indische und chinesische Kulturen auf einzigartige Weise verschmelzen.

Der Toba-See

Der Toba-See ist einer der großen Vulkanseen der Welt. In seiner Mitte liegt die Insel Samosir, die Wiege der Batak-Kultur. Ein Boot zu chartern, um die Insel zu erreichen und traditionelle Dörfer zu entdecken, ist das unvergessliche Erlebnis der Region.

Ein traditionelles blaues Fischerboot auf einem spiegelglatten See, umgeben von bewaldeten Bergen und üppiger Vegetation

Die Küstenregion Sumatras, von schiffbaren Flüssen durchzogen, offenbart ein Flussleben, das dem Kalimantans in nichts nachsteht.

Luftaufnahme eines türkisfarbenen Flusses, gesäumt von tropischer Vegetation, mit einem Touristenboot und einer Küstenstadt

Medan, Tor in den Norden

Medan ist der Ausgangspunkt für die Erkundung Nordsumatra. Sehenswürdigkeiten und Küche zeugen von einem Kulturgemisch, das die Stadt so lebendig macht.

Ein weißer Turm mit asiatischen Architekturdetails, von unten unter klarem blauem Himmel fotografiert

Sulawesi: Tana Toraja und der christliche Norden

Sulawesi gehört zu den am wenigsten besuchten und faszinierendsten Inseln Indonesiens. Seine sternförmige Gestalt bedeutet, dass keine Region der anderen gleicht.

Tana Toraja: Zeremonien und einzigartige Architektur

In den Hochebenen des Landesinneren pflegt das Volk der Toraja Beerdigungszeremonien, die zu den aufwendigsten Südostasiens zählen. Die Tongkonan, Ahnenhäuser mit Dächern in Form eines Schiffsbugs, dominieren die Dörfer vor der Kulisse von Reisfeldern und nebelumhüllten Bergen.

Manado und das Meeresschutzgebiet Bunaken

Im Norden ist Manado eine überwiegend christlich geprägte Stadt, die eine besondere Atmosphäre ausstrahlt – überraschend in einem Land mit muslimischer Mehrheit.

Ein Schnorchler erkundet ein farbenprächtiges Korallenriff neben einem Boot, mit einem Vulkan im Hintergrund

Manado ist auch der Ausgangspunkt für Tauchgänge im Meeresschutzgebiet Bunaken, wo die Sichtweite oft 30 Meter erreicht und die Meeresfauna von außergewöhnlicher Dichte ist.

Wann nach Indonesien reisen?

Von Mai bis Oktober bietet die Trockenzeit die besten Bedingungen für Bali, Java, Lombok und die Komodo-Region. In der Regenzeit von November bis April sind die Schauer oft kurz, doch Bergwege können schwierig befahrbar werden. Kalimantan und Sulawesi haben ihre eigenen klimatischen Rhythmen: Prüfe den lokalen Kalender für dein genaues Reiseziel, bevor du buchst.

Reisevorbereitung: Nicht ohne Versicherung aufbrechen

Ein so weitläufiger Archipel mit Vulkan-Trekking, Bootsüberfahrten zwischen abgelegenen Inseln und medizinischer Versorgung, die manchmal erst nach mehreren Stunden erreichbar ist, spricht klar für eine angepasste Reiseversicherung. Alle Informationen zu Einreiseformalitäten, empfohlenen Impfungen, Währung und praktischen Reisehinweisen findest du auf unserer Seite Reiseversicherung Indonesien.

FAQ

Was tun in Indonesien in 2 Wochen?

In zwei Wochen bietet sich eine Kombination aus Java (Borobudur, Yogyakarta, Jakarta) und Bali (Tempel, Reisterrassen von Jatiluwih, Strände) an. Mit mehr Zeit lässt sich Lombok für den Rinjani oder Flores für die Komodo-Warane ergänzen.

Bali oder eine andere Insel: Wie entscheiden?

Bali ist ideal für eine erste Indonesien-Reise: Das touristische Angebot ist gut erschlossen, die Verkehrsverbindungen zugänglich und die Aktivitäten vielfältig. Wer weniger Touristenstrom und mehr unberührte Natur sucht, findet auf Lombok, Flores oder Sulawesi ebenso unvergessliche Erlebnisse.

Kann man die Komodo-Warane 2026 noch sehen?

Ja, aber der Zugang zum Park ist inzwischen geregelt und die tägliche Besucherzahl begrenzt (Taucher und Wanderer). Buche mehrere Wochen im Voraus über die App SiOra, um deinen Platz zu sichern.

Wo kann man in Indonesien Orang-Utans beobachten?

In Kalimantan ist der Nationalpark Tanjung Puting die erste Adresse. Eine drei- bis viertägige Klotok-Kreuzfahrt auf dem Sekonyer ermöglicht die Beobachtung der Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum. In Sumatra bietet der Gunung-Leuser-Nationalpark ebenfalls Beobachtungsausflüge an.

Was ist die beste Reisezeit für Indonesien?

Die Trockenzeit von Mai bis Oktober eignet sich hervorragend für Bali, Java, Lombok und Komodo. Wenn Kalimantan oder Sulawesi auf deinem Programm stehen, prüfe den lokalen Klimakalender deines genauen Reiseziels – er kann von Region zu Region deutlich variieren.

Quellen

  • Borobudur: größtes buddhistisches Bauwerk der Welt, im 9. Jahrhundert erbaut, neun Ebenen mit Reliefs und Buddha-Statuen tourdumondiste.com
  • Reisterrassen von Jatiluwih als UNESCO-Welterbe eingetragen tourdumondiste.com
  • Vulkan Ijen: elektrisch blaue Flammen durch Verbrennung von Schwefeldioxidgas, nur nachts sichtbar tourdumondiste.com
  • Nationalpark Tanjung Puting: 3- bis 4-tägige Klotok-Kreuzfahrt auf dem Fluss Sekonyer zur Beobachtung der Borneo-Orang-Utans tourdumondiste.com
  • Rinjani: zweithöchster Vulkan Indonesiens auf der Insel Lombok avygeo.com
  • Komodo-Nationalpark: tägliche Besucherzahl begrenzt, Buchung über die App SiOra erforderlich avygeo.com
  • Komodo als UNESCO-Weltnaturerbe eingetragen und zu den 7 neuen Weltwundern gezählt avygeo.com
  • Komodo-Warane: können bis zu 3 Meter lang werden avygeo.com
  • Bunaken: Sichtweite erreicht im Meeresschutzgebiet oft 30 Meter avygeo.com
  • Tana Toraja (Sulawesi): Tongkonan-Ahnenhäuser mit Dächern in Form eines Schiffsbugs; Beerdigungszeremonien zählen zu den aufwendigsten in Südostasien avygeo.com